Der Bau eines eigenen stabilisierten Netzteils ist immer eine Herausforderung. Die ersten Überlegungen
gehen in die Richtung: Was brauche ich (Spannung, Strom, variable oder feste Spannungen, Anzeige(n),
Schnittstellen etc.). Nach all diesen Überlegungen kommt man zum Schluss, dass es so ein Netzteil
nicht zu kaufen gibt oder mit den gewünschten "Spezialfeatures" viel zu teuer wäre.
Also beginnt man sich zu überlegen, ob man ein neues Netzteil vielleicht selber baut, was dann
allen Ansprüchen genügt.
In diesem Fall entstand ein Netzteil mit folgenden Features:
Spannungen und Ströme
- Variable Spannung 0 - ca. 21V*, Strombegrenzung 0 - ca. 2,4 A*
- Feste Spannungen, ca. 1A: 5V und 3,3V
- Feste Spannungen, ca. 500mA: 12V, -12V
- Feste Spannung ca. 13V AC, ca. 1,6A
* -> Je nach Trafo
Display
- Anzeige des variablen Spannungs- und Stromwerts auf einem LC-Display
Schnittstelle
- USB (VCP) zum Flashen des Controllers für das LCD
- Übertragung der Werte U und I ca. alle 2 Sekunden über den USB-Port
Sonstiges
- Von außen optisch ansprechend, keine "Billigblech-Version"
Verwendet wurde für den einstellbaren Bereich ein vorhandener Bausatz des Netzteils Best. Nr. B 1138 von
SyWiTec
der so angepasst wurde, dass die o.g. Eigenschaften erzielt wurden. Als Festspannungsregler wurden für die 3,3V,
5V, 12V und -12V der LM2576, LF33CV und der MC34063 verwendet.
Die Schnittstelle zum PC wurde mit dem USB-Modul PMLU232 realisiert.
Alles wurde so modular aufgebaut, dass man nur die einzelnen Komponenten mittles Leiterplattenverbinder zusammenschließen
muss. Somit ist eine gute Servicefreundlichkeit gegeben , auch Hardwareerweiterungen wären denkbar und einfach zu realisieren
.
Es werden zwei Trafos mit den entsprechenden Sicherungen eingesetzt, das formschöne Gehäuse
Best. Nr. 001.21.L.SW (100x160x200mm) von Segor wurde verwendet.